Kategorie: Alter

Unsere Erde

Zuerst gibt es nichts auf der Welt, dann wächst ein kleines Pflänzchen, das nicht viel Raum einnimmt. Weitere Pflänzchen folgen und einige von Ihnen werden zu Bäumen. Es wachsen viele Bäume, die ganze Erde ist voll davon, bis die erste Maschine kommt. Die ersten Bäume werden abgeholzt und lösen beim Betrachter Befangen aus. Die Bäume verschwinden schließlich ganz, nur noch Stümpfe sind übrig, bis nur noch Häuser die Erde säumen. Betonmischer, Baukran und Bagger erscheinen und verwandeln die grauen Häuser in noch grauere Wolkenkratzer. Alles raucht, Fabriken und Fahrzeuge nehmen mit ihrem Rauch und Dunst nicht nur den Rand der Erde, sondern die ganzen Seiten ein.

Der rote Baum

Nach diesem schrecklich dunklen Tag kommt dann die Wende: Als das Mädchen die Tür zum Zimmer öffnet, fällt das Licht auf einen kleinen roten Schössling, der auf der nächsten Seite zu einem herrlichen rot leuchtenden Baum wird, zu dem das Mädchen aufschauen kann. Die Atmosphäre hellt sich auf und es scheint auf eine ruhige Art und Weise alles wieder in Ordnung.

Der Dachs hat heute schlechte Laune

Missgelaunt erwacht der Dachs und beschließt mitsamt seiner Laune zuhause zu bleiben. Doch da ist ihm langweilig, er sehnt sich nach Aufmerksamkeit und verlässt den Bau, um seine Laune mit seinen Freunden zu teilen. Das gelingt ihm gut: Nacheinander erzürnt er den Waschbären, den Elch, den Fuchs, den Hasen, das Eichhörnchen und die Maus. Der Dachs ist unfreundlich und patzig und das fühlt sich mal richtig gut an.

4, 5 und ?

Ein besonders gelungenes Buch, um mit Kindern Tiere und Dinge zu benennen, schöne Illustrationen zu genießen oder ins Gespräch einzusteigen. Das ist allerdings noch nicht alles: „4, 5, und ?“ bietet noch weitere Aufgaben: Das Differenzieren der fast identischen Tiere, gemeinsames Zählen der Flecken, Punkte oder Tierreihen. Das ist Förderung mathematischer Vorläuferkompetenzen auf spielerische und phantasievolle Art und Weise, einfach nebenbei. Des Weiteren eignet es sich für Kinder von 1 – 3 Jahren zur Sprachförderung. Durch das Benennen der Tiere und Gegenstände wird ihr Wortschatz erweitert und die Illustrationen regen ein gemeinsames Gespräch an: „Was könnte man denn zum Schwimmen noch brauchen?“