Kategorie: Sprachförderung

Bilderbücher, die zum Benennen einladen oder besonders geeignet für Bilderbuchbetrachtungen sind

Der Fuchs und die verlorenen Buchstaben

Beschwingt und voller Vorfreude macht sich das Mädchen auf den Heimweg. Dabei bemerkt es gar nicht, wie ein Fuchs all die schönen Wörter und Geschichten aus ihrem Buch klaut. Nachdem sie sich gestärkt und kurz mit ihrem Hund gespielt hat, kann das Mädchen seine Neugier nicht mehr zügeln und schlägt gespannt das Buch auf. Bei der letzten Seite angekommen, beginnt es zu weinen, fehlen doch all die Buchstaben und Wörter, die eine spannende Geschichte ausmachen.

Es klopft bei Wanja in der Nacht

Vor der Hütte steht ein Häslein und bittet frierend um einen warmen Schlafplatz. Als Wanja den Ofen angeheizt und der Hase seinen Platz gefunden hat, klettert er wieder ins Bett. Gleich darauf klopft es wieder und der Fuchs bittet um Einlass. Der Hase fürchtet sich, doch als der Fuchs verspricht, ihm nichts zu tun, darf auch er sich vor dem Ofen ausstrecken. Die Ruhe währt nicht lange: Der Bär klopft an, der gleich dem Fuchs ein Versprechen gibt, niemandem etwas zu Leide zu tun. So schlafen alle vier in der kleinen Hütte, während der Schneesturm wütet.

Der Bär und das Wörterglitzern

‚Der Bär und das Wörterglitzern‘ ist ein Buch, das keine klassische Geschichte enthält, sondern Augenblicke beschreibt, welche dann von der Hauptfigur zu einem neuen Wort umgedeutet werden. Kindern zeigt dieses Buch auf, wie man kreativ mit Sprache umgehen und neue Worte schöpfen kann.

4, 5 und ?

Ein besonders gelungenes Buch, um mit Kindern Tiere und Dinge zu benennen, schöne Illustrationen zu genießen oder ins Gespräch einzusteigen. Das ist allerdings noch nicht alles: „4, 5, und ?“ bietet noch weitere Aufgaben: Das Differenzieren der fast identischen Tiere, gemeinsames Zählen der Flecken, Punkte oder Tierreihen. Das ist Förderung mathematischer Vorläuferkompetenzen auf spielerische und phantasievolle Art und Weise, einfach nebenbei. Des Weiteren eignet es sich für Kinder von 1 – 3 Jahren zur Sprachförderung. Durch das Benennen der Tiere und Gegenstände wird ihr Wortschatz erweitert und die Illustrationen regen ein gemeinsames Gespräch an: „Was könnte man denn zum Schwimmen noch brauchen?“