Rene und Grimfuß in: Das Café am Endes des Waldes
Inhalt
Renes großer Traum ist es ein Café zu eröffnen. Sie spart und baut, stellt das Wesen Grimfuß als Kellner ein und eröffnet ihr Café. Als die Gäste ausbleiben kümmert sich Grimfuß darum und bringt den ersten Kunden mit, einen Oger. Als dieser nur Fledermäuse und ähnliches essen will ist Rene kurz davor aufzugeben. Doch wieder ist es Grimfuß der die Lage rettet, indem er Renes köstliche Speisen als ekliges Essen ausgibt – sie sind das perfekte Paar und das Café am Ende des Waldes gut besucht.
Bewertung

Der Text des Buches ist humorvoll gereimt. Die unterschiedlichen Charaktere lassen sich auch im Schriftbild erkennen, das mal gruselig, mal schwungvoll oder auch einfach nur Standard ist. Die stimmungsvollen und detailreichen Illustrationen lassen uns direkt eintauchen in die Geschichte. Wir fiebern mit Rene und Grimfuß mit egal, ob es um den Erfolg des Cafés geht oder als plötzlich ein Oger vor der Tür steht. Dessen Erscheinen wirft die Frage auf, wo dieser Wald sich denn befinden könnte, denn obwohl Rene erstmal Angst vor dem Oger hat, ist sie von ihm genauso weniger überrascht wie von ihrem monsterhaften Kellner Grimfuß und den anderen Gästen. Darüber lässt sich mit Kindern wunderbar fantasieren.
Kinder sind auch begeistert von den ekligen Essenswünschen des Ogers. Außerdem von Grimfuß‘ Fertigkeiten das leckeren Essen von Rene so zu drappieren und zu bennen, dass es nicht nur eklig aussieht, sondern auch so klingt. So werden z.B. aus panierten Fischen kleine Mäuse und aus Pasta macht er Maden. Beim Lesen empfinden wir ekel auf spaßige Art und Weise und können uns obendrein noch darüber freuen, dass die Gäste des Cafés offensichtlich nicht kapieren, was sie da essen. Im Widerspruch dazu steht Grimfuß, der durch seinen Einfall Renes Traum rettet und uns eine überraschende Wendung in der Geschichte beschert. Ein weiteres Highlight des Buches ist die Doppelseite, die das gut besuchte Café zeigt. In diesem tummeln sich viele Gestalten und Wesen, die man gut und gerne als monstermäßig, fantasievoll oder märchenhaft bezeichenne kann. Hier gibt es wirklich viel zu entdecken und zu staunen für jüngere und ältere Liebhaber fantastischer Geschichten.
Pädagogische Vermittlung – Ein Erfahrungsbericht

Ich habe die Geschichte mit einer Gruppe von 6 Kindern im Alter von 5-6 Jahren gelesen. Dabei habe ich immer wieder Seiten im Buch mit einem weißen Tonkarton abgedeckt, damit die Kinder sich besser fokussieren können. Da die Gruppe teilweise unruhig war habe ich den Text nur stellenweise vorgelesen und den Rest frei erzählt.
Impulsfragen während der Buchbetrachtung:
- Was ist ein Oger?
- Wer oder was ist Grimfuß?
- wie sieht das Essen aus?
- Welche Gäste kommen ins Café?
Außerdem wurde natürlich laut über das Essen gelacht und überlegt, welches Essen die Kinder servieren würden.
Im Anschluss daran war die Aufgabe sich selbst ein Monster/ Wesen und/ oder Gericht zu überlegen, das man im Café sehen könnte. Das Steinmonster hat großen Eindruck hinterlassen, so sind davon inspiriert einige Bilder entstanden…
Monstermäßig geht es auch in diesen Büchern zu: Bist du ein Monster? und Hau ab, du großes grünes Monster!
Autor & Illustrator: Mikey Please
Übersetzer: Kai Lüftner
Coppenrath, 2025
ISBN: 978-3-649-64981-6
*Affiliated link. Beim Kauf könnt ihr diese Seite durch eine kleine Provision unterstützen, ohne dass euch Mehrkosten entstehen. Lokal einkaufen, gewinnt immer. Zusätzliche Informationen und meine Einstellung dazu findet ihr hier.
