Markiert: Freundschaft
Alwina sitzt ratlos und verloren in der Hotellobby: Ihr Zimmer mit Meerblick ist belegt. Doch dann entschließt sich, die etwas beleibte Dame, nach einem anderen Zimmer zu suchen und landet im Petersilienzimmer von Madame Coutard. Dort ist auch Nelli gestrandet, die von ihrer Mutter für ein paar Tage zu ihrer viel beschäftigten Tante geschickt wurde. Eine Freundschaft entsteht…
Das Struppige wohnt in der Finsternis und schaut hinüber auf die andere Seite. Dort badet das Helle im Sonnenschein, die Farben leuchten, trotzdem ist es fasziniert von der düsteren Seite. Beide nähern sich einander an und bald werden sie Freunde. Gemeinsam schaffen sie es, die Grenzen zu überwinden und als das Helle sein Zuhause verliert, zieht es etwas bekümmert, aber glücklich einen Freund zu haben, beim Dunklen ein.
Felipe, ein kleiner sympathischer Kaktus, möchte in den Arm genommen werden. Das ist gar nicht so einfach, wenn man aus einer hochnäsigen Kakteenfamilie stammt. Denn in dieser Familie ist für liebevolle Zuwendung wenig Platz. Eines Tages sucht ein Luftballon seine Nähe…
Das Theater nebenan“ stellt einen Konflikt vor, wie er in jeder Nachbarschaft bzw. in jeder Dreierkonstellation auf irgendeine Art und Weise Thema wird. Aus diesem Grund halte ich das Bilderbuch gerade für Kindergarten und Grundschule für sehr geeignet. Die Kinder können sich in die Gefühle der Charaktere hineinzuversetzen, um Motive und Reaktionen nachvollziehen zu können.
Die große Stärke des Bilderbuchs liegt in den colorierten Zeichnungen von Claude K. Dubois, der die Stimmung der beiden kleinen Vögel perfekt in Szene setzt. Diese beiden hängen gelangweilt an einem Ast und möchten sich erstmal auf nichts einlassen. Die Mimik und Haltung der Vogelkinder drückt schlimmste Langeweile aus und bräuchte nicht viel Text.
Elefant Erwin sitzt im Gras und wartet auf Matilda. Der Fuchs kommt vorbei, aber er sieht sie nirgends. Dann erscheint die Giraffe, doch auch oben ist Matilda nicht zu sehen. Der Elefant seufzt, sie wird wohl leider nicht mehr kommen. Wo sie wohl steckt? Eine Klanggeschichte mit Orff-Instrumenten eignet sich hervorragend für die pädagogische Vermittlung dieses Pappbilderbuchs.
Kalle und Elsa verbringen den Tag mit Elsas Eltern am Strand. Kaum angekommen, beginnt das phantasievolle Spiel. Sie heben ein riesiges Loch aus, um eine Falle für die See- und Strandungeheuer zu stellen. Als die Ungeheuer jedoch auf sich warten lassen, beschließen sie lieber als Piraten in See zu stechen.
„Am Tag als Saída zu uns kam“ ist eine Geschichte über eine interkulturelle Freundschaft, die mit Empathie und Interesse beginnt. Die Erzählerin sieht das neue Mädchen Saída, versetzt sich in ihre Lage und fühlt mit ihr. Durch das Willkommensbild spricht sie sie an und die beiden machen sich auf eine Entdeckungsreise der Sprachen.
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