Kategorie: Akzeptanz

Oskar

Oskar zieht bei der Familie ein. Erst dachte Mama, er könne ihr im Haushalt helfen. Doch es stellt sich heraus: Oskar macht nur was er will, was er nicht will, lässt er bleiben. So kämpft er mit Paul als Pirat durch den Garten und erreicht spielerisch, dass Amelie wieder mehr isst. Er hört mit Leon laut Musik und bringt Opa zum Summen. Gleichzeitig verwüstet er die Küche, bringt vom Markt ein weißes Kaninchen mit und bekleckert das Kleid von Mamas Chefin…

Der kleine Trommler

Der kleine Trommler Benjamin ist ein Waisenkind, das in einer kleinen Stadt lebt. Dort sind die Menschen gütig zu ihm, denn sie mögen ihn und seine Trommel. Eines Wintertages kommen drei reiche Männer in die Stadt, sie suchen nach dem König und bitten den kleinen Trommler mitzukommen, um für das Neugeborene zu trommeln. Der kleine Trommler schämt sich, er sei viel zu schäbig gekleidet für einen König

Ist da jemand?

Er ist da, um zu beweisen, dass es Leben gibt. Nun in der kargen Landschaft wachsen seine Zweifel, in dieser Ödnis kann es kein Leben geben . Oder ist da doch wer? Hinter ihm trottet ein orangenes Geschöpf drein, doch beschäftigt mit seinen Gedanken, bemerkt er es nicht. Enttäuscht umsonst hergekommen zu sein, lässt er das mitgebrachte Schokotörtchen stehen und möchte zum Raumschiff zurückkehren.

Clara und der Mann im großen Haus

Die biografische Geschichte der Mutter der Autorin berührt durch die zarten, collagenartigen Illustrationen von Martina Trach und den sorgsam gewählten Worten. Die Bilder zeigen die weite Landschaft Argentiniens, in denen die Figuren sich teilweise schattenartig, dann wieder detailliert bewegen. Die warmen Farben passen zu der ermutigenden Geschichte dieser ungewöhlichen Freundschaft.

Ich bin jetzt…

In „Ich bin jetzt“ werden verschiedene Kinder in vielzähligen Situationen und mit unterschiedlichen Eigenschaften abgebildet. Jedes Kind benennt eine Eigenschaft oder ein Gefühl und macht somit seine Selbstwahrnehmung deutlich. Die Kinder und ihre unterschiedlichen Empfindungen werden auf einfühlsame und liebevolle Weise dargestellt. Die Nähe zur Lebenswelt und die detaillierte Zeichnung dieser Welt sorgen dafür, dass es auf jeder Seite ein Neues zu entdecken gibt.

Wem gehört der Schnee – eine Ringparabel

In Jerusalem schneit es nur sehr selten. Wenn es schneit, wundern sich die Kamele und die Kinder haben schulfrei. Schnell gehen Samir, Rafi und Mira nach draußen, um mit dem Schnee zu spielen. Sie kommen auf die Idee, den kostbaren Schnee untereinander aufzuteilen und beginnen einen Streit: Woher kommt er? Gott hat ihn gebracht, doch welcher Gott war es nun?

Disco!

„Disco“ ist eine wunderbare Geschichte darüber, wie Kinder die Welt verstehen und versuchen aus den Aussagen der Erwachsenen schlau zu werden. Die Lebensbejahenden Kinder, lassen sich in diesem Bilderbuch, nicht von den Deutungshoheiten der Erwachsenen beeindrucken, sondern schaffen eine Welt in der jedes Individuum ganz selbstverständlich seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen darf.