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Oje, mein Eis Buchcover

Oje, mein Eis!

„Du sprudelst wie eine Himbeerbrause, die jemand zu fest geschüttelt hat“, sagt Opa zu Kasimir. Denn für seinen Enkelsohn ist klar, dass heute der weltallerbeste Tag wird. Er geht mit seinem Großvater auf eine Dampferfahrt und dazu gibt es das weltallerbeste Eis überhaupt. Kein Wunder, dass Kasimir im ganzen Körper Himbeerbrausenfreude spürt. Doch dann passiert es – sein Eis fällt ins Wasser! Kasimir ist zu Tode betrübt und wird immer wütender, denn niemand unternimmt etwas. Er wird niemals wieder froh werden und alle anderen sind schuld! Nichtmal Opas Himbeerbraunsefreude kann helfen. Oder etwa doch?

Blödes Bild!

Johanna Thydell beschreibt in diesem wunderbaren Bilderbuch einen kreativen Prozess, dessen Frust vor allem durch die zu hohen Ansprüche von Minze an sich selbst, blockiert wird. Die kleine Schwester kämpft mit dem Neid gegenüber ihres perfekten, größeren Bruders. Sie schafft es erst mal nicht, auf ihre eigenen künstlerischen Fähigkeiten zurückzugreifen. Sie stellt eine typische Geschwisterbeziehung dar, die zwischen „genervt sein“, „großer Bewunderung“ und „bedingungsloser Zuneignung“ abwechselt.