Markiert: Kindergarten

Die rote Burg

Der Ich – Erzähler ist zur Geburtstagsparty eingeladen. Er erklärt, wie er für seinen Freund ein Geschenk ausgesucht, die Karte gebastelt und sich schick gemacht hat. Er hat für Finn die rote Burg ausgesucht, dieselbe, die er selbst in grün hat. In rot ist sie eigentlich schöner…

Du und ich und alle anderen

Auf 15 Doppelseiten stellt Marcos Farina bildlich dar, was Kinder tun. Kinder spielen, Kinder essen, Kinder träumen, sie sind glücklich, sie sind traurig oder fühlen sich einsam. In vier Zeilen werden die verschiedenen Facetten der Tätigkeiten oder Gefühle beschrieben: „Jedem ist mal langweilig. Manchmal vergeht die Zeit im Schneckentempo. Nichts hilft – kein Buch, kein Spielzeug, keine Freunde. Gedanken kommen und gehen. Manche haben aber richtig gute Ideen, wenn sie gelangweilt sind.“
Auf dem dazugehörigen Bild sehen wir unterschiedliche Kinder sitzen oder liegen. Sie blicken ins leere, die Mundwinkel gerade, den Kopf in die Arme gestützt.

Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus

Als die Maus entspannt im Gras liegt, wird sie plötzlich von der Amsel in den Schwanz gezwickt. Die Amsel ist in Eile, denn sie musste ihr Nest, samt Eiern zurücklassen, um Futter zu suchen. Als die Maus das hört, bietet sie ihr an, auf ihre Eier aufzupassen, da sie ja ohnehin nur faulenze. Es dauert nicht lange, dann ist die Maus als Eierhüterin sehr gefragt und auch Mama Eichhörnchen bringt ihre Jungen vorbei, um eine freie Minute zu haben. Die liebenswerte Maus bemüht sich den Überblick zu behalten, doch am Ende des Tages bleibt ein Ei übrig, wem das wohl gehört?

Das Hotel zum Oberstübchen

Familie Stein feiert die goldene Hochzeit der Großeltern im Hotel zum Oberstübchen. Die Leser*innen folgen den neugierigen Enkeln Sam und Nicki beim Lüften eines Familiengeheimnisses durch die unterschiedlichen Räume des Hotels. Während sie die linke Hirnhälfte getrennt von der rechten Hirnhälfte erkunden, durchlaufen sie verschiedene Räumlichkeiten, die für die unterschiedlichen Aufgaben des Gehirns stehen ( z.B. Archiv, Bibliothek). Viele kleine Seiteninformationen eröffnen uns zusätzlich lustige und spannende Fakten rund um den Denkapparat. Welches spannende Geheimnis sie lüften, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Auf den letzten Seiten haben die Leser*innen noch die Möglichkeit ihre eigenen Eigenschaften und Talente zu testen.

Roberta & Henry

Roberta, die Giraffe, mag ihren Hals nicht. Er ist zu lang, hässlich, unpraktisch und zusätzlich extrem schwierig zu verstecken. Sie hat alles versucht: Halstücher, das Baden im Fluss, hinter Bäume stehen, nichts funktioniert. Wie schön die Hälse der anderen Tiere aussehen! Erschöpft legt sie ihren Hals über einen bunten Stein. Hoppla! Der entpuppt sich als Henry die Schildkröte…

Bildkarten Gefühle

Die Bildkarten Gefühle sind ein praktisches Werkzeug im Alltag mit den Kindern. Wenn es in der Kindergruppe öfters kracht, schauen wir gemeinsam die Szenen an: Welchen Umgang wünschen wir uns miteinander? Welche Gefühle gehen damit einher? Wie können wir dazu beitragen, dass sich alle wohlfühlen? Was können wir tun, wenn wir wütend/ traurig/ängstlich sind? Gleichzeitig eignen sich die einzelnen Gefühlskarten sehr gut, um Streitigkeiten und die damit einhergehenden Gefühle zu reflektieren.

Vorleserituale gestalten

Manche Menschen lieben Rituale, als wiederkehrende Ereignisse, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Andere verbinden das Wort „Ritual“ mit Einengung, Engstirnigkeit oder Langeweile. Doch auch Rituale können flexibel gestaltet werden und sich an den Tagesablauf oder die jeweilige Familiensituation anpassen. Ein Vorleseritual planen, bedeutet letztlich nur wiederholt Zeit und Raum zum gemeinsamen Lesen zu schaffen.