Kategorie: Reime

Bestimmer sein – Wie Elvis die Demokratie erfand

Die Idylle des Dschungels trügt, denn seine tierischen Bewohner streiten sich bei jeder Gelegenheit. Die Fronten zwischen den einzelnen Tieren verhärten sich, als es um die Frage geht, wer im Land der Bestimmer sein soll. Verschiedenste Tierarten beanspruchen diesen Titel für sich, die Streitereien gehen wieder los und ein Ende ist nicht in Sicht! Bis Erdmännchen Elvis eine Idee hat – eine gewählte Gruppe von Tieren übernimmt das Regieren und Streiten im Dschungel!

Immer Drama mit dem Lama

Lama Dana ist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Erst möchte sie sich nicht kämmen lassen, dann nicht anziehen. Omas Mittagessen, das normalerweise sehr lecker ist, wird an so einem Tag auch verschmäht. Auf dem Spaziergang mit Papa tun ihr nach kurzer Zeit die Hufe weh. Ein Tag voll Drama! Als es Abends Richtung Bett geht, ist die ganze Familie auf großes Theater gefasst und tatsächlich zucken Mund und Nase schon… ob das wohl gut gehen wird?

Das Buch vom kleinen Lama Dana greift ein Geschehen auf, dass wir mit kleinen Kindern öfter erleben. Es gibt Tage und Wachstumsphasen an denen man ihnen anscheinend nichts recht machen kann. Diese Launen werden in diesem farbenfrohen Pappbilderbuch aufgegriffen und lustig dargestellt.

Später, sagt Peter

Die Geschichte von Peter ist sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet. Sie erinnert uns daran, wie Kinder die Welt erleben: Mit allen Sinnen und ohne Zeitgefühl. Peter riecht, schmeckt, sieht und staunt über Alltägliches, er braucht keine Unterhaltung und nichts Neues, Aufregendes. Er ist mit Regen, anderen Kinder und dem schon bekannten Hund zufrieden. Nun könnte man annehmen, das dieses Bilderbuch andere Kinder langweilt, da sie all diese Dinge kennen. Tut es nicht, stattdessen knüpft es direkt an ihre Lebenswelt an und fordert sie auf Peters Tätigkeiten oder die Dinge, die er wahrnimmt zu benennen.

Pick die Henne

Axel Scheffler hat mit diesem robusten Pappbilderbuch ein optimales Buch für kleine Hände geschaffen. Die Kinder finden, in seinen gewohnt kräftigen Illustrationen unterschiedliche Tiere/ Dinge, die sie benennen können. Die Eier kann man sehr gut mitzählen und über jedem kurzen Textabschnitt finden wir jeweils ein kleines Tierchen. Die einfache Sprache ist gereimt, was die phonetische Bewusstheit der Kinder fördert. Die Erzählung selbst folgt einem einfachen Aufbau, so dass die Kleinen der Geschichte gut folgen können.

Der Kackofant – Pipi, Kacka und Sauberkeitsentwicklung

Wer kennt ihn nicht den Kackofant? Das Tier, das aussieht, wie ein Elefant dessen Rüssel sich zum Klopapier aufrollt, setzt seine Haufen gezielt ein, um anderen zu helfen, oder selbst damit zu punkten. So baut er die größten „Sand“ – Burgen am Strand, zeigt Hänsel und Gretel den Weg aus dem Wald, hilft dem Bauern beim düngen seiner Felder und verhindert, dass der Gegner Tore erzielt, indem er vor das Tor kackt. Die unterschiedlichen Szenarien sind begleitet von lustigen Bildern und Reimen.

Wie und wo geht der Floh aufs Klo?

Das Bilderbuch über die kleine Tine zeichnet sich durch die amüsanten Reime und kräftigen Illustrationen aus. Daniela Kulot greift, wie beispielsweise in „Maus zieht aus“ zu starken Farben und Konturen, so dass auch schon kleine Kinder Umrisse und Hintergrunddetails gut wahrnehmen und benennen können. Das Bilderbuch ist außerdem sehr klar strukturiert: Auf der linken Seite bewegen sich Mama und Tine Richtung Töpfchen und rechts sieht man das erfragte Tier bei seinem großen Geschäft. Ähnlich wie in „Ich auch“ finden sich im Hintergrund unterschiedliche Tiere und Alltagsgegenstände, die den Kindern bekannt sind. Die lustigen Reime machen das Bilderbuch zum großen Lesespaß!