Kategorie: Besondere Lebenssituationen

Bilderbücher, die ernsthafte Themen wie Tod, Trauer oder Krankheit behandeln.

Zeigt das Bilderbuchcover

Adrian hat gar kein Pferd

Als sie ihm gegenübersteht und seinen kleinen Garten sieht, möchte sie ihm sagen, dass sie es längst wusste, doch es bleibt ihr im Hals stecken. Adrian betrachtet sie und wirft ihr einen Ball zu. Versöhnlich fragt sie, ob sein Pferd denn auf einem Bauernhof sei. Als Adrian wieder beginnt von seinem Pferd mit der goldenen Mähne zu sprechen, fällt ihr plötzlich auf, welche unheimliche Vorstellungskraft Adrian besitzt – und dass er das schönste Pferd auf der ganzen Welt hat.

Lilly gehört dazu!

Die große Schwester von Lilly erzählt uns, warum sie ihre Schwester so lieb hat, wie sie ist. Dabei stellt sich heraus, das Lilly für manche seltsam aussieht und sie als krank bezeichnet wird. Doch für ihre Schwester, ist sie anders als andere. Sie kann manche Sachen, die andere Kinder können noch nicht, wie Papierflugzeuge basteln, oder auf Bäume klettern. Dafür kann sie andere Dinge besonders gut: Sie ist sehr mitfühlend und ihre Freude ist ansteckend. Die beiden Schwestern spielen gerne zusammen, haben viel zu lachen und stärken sich gegenseitig. Manchmal ist Lilly etwas langsam, aber trödelt nicht jeder ab und zu?

Warum bist du traurig, Opa?

Krümels Opa ist traurig, daher arbeitet er ständig in seinem Garten und schenkt Krümel nur wenig Aufmerksamkeit. Sein kleiner Enkel bleibt hartnäckig, er sucht den Kontakt, bis sein Opa seufzend einlenkt und ihm verrät, was seine liebsten drei Lieblingsbrotaufstriche sind. Von nun an nehmen die drei Lieblingsdinge ihren Lauf…

Oskar

Oskar zieht bei der Familie ein. Erst dachte Mama, er könne ihr im Haushalt helfen. Doch es stellt sich heraus: Oskar macht nur was er will, was er nicht will, lässt er bleiben. So kämpft er mit Paul als Pirat durch den Garten und erreicht spielerisch, dass Amelie wieder mehr isst. Er hört mit Leon laut Musik und bringt Opa zum Summen. Gleichzeitig verwüstet er die Küche, bringt vom Markt ein weißes Kaninchen mit und bekleckert das Kleid von Mamas Chefin…

Klein

Weil Klein den Streit und die Traurigkeit nicht mehr aushält, wendet sich Klein an Frau Traulich, seine Erzieherin. Sie hört ihm zu und schenkt ihm Nähe. Frau Traulich sorgt auch dafür, dass viele Erwachsene wissen, dass es bei Groß und Stark öfter mal kracht, auch Jemand wird informiert. „Wenn man alles erzählt, dann gibt es Große, die einem helfen.“

Leni, Schwein und der Andere

Zunächst hat sich Leni auf den neuen Bruder gefreut, doch nun ist sie sauer. Er ist viel zu klein, laut und man kann nichts mit ihm anfangen. Seit er auf der Welt ist, scheint sich die ganze Welt nur für ihn zu interessieren. Wie gut, dass sie Schwein hat, der ihre Sorgen hört und über ihre Witze lacht. Schwein scheint ihre Stimmungen gut zu verstehen und ist bei jedem Abenteuer dabei,

Endlich Schule!

Manchmal wird es sich wie die mutige Lena fühlen, die genau weiß, warum lesen, schreiben und rechnen lernen so wichtig ist, manchmal vielleicht auch wie Klaus Teddy, der nicht weiß, was ihn erwartet. Die Erzählung bietet vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation, Leo Löwe verdrängt das Problem, während Annabella Klimperauge mit Trotz reagiert. In der Schule erwartet sie dann vor allem eine sehr nette Lehrerin, die es schafft durch die Nähe zur Lebenswelt ihrer Schüler eine Brücke zu schlagen und Ängste abzubauen.