Kategorie: Sprachförderung

Bilderbücher, die zum Benennen einladen oder besonders geeignet für Bilderbuchbetrachtungen sind

Letzte Runde Geisterstunde

Der Gruselspaß bietet Einblicke in eine fröhliche Geisterwelt. Viele verschiedene Geister treiben hier ihr Unwesen, fahren Bus, zeigen Judogriffe oder schuften in der Geisterbahn. Es kann nur darüber spekuliert werden woher Erdgeister, Poltergeister und Co kommen. Klar ist, dass es immer mehr werden und, dass sie von den drei Geistermeistern vertrieben werden können. Doch, ob diese dass überhaupt wollen? Schließlich kann man mit den gruseligen Gesellen auch ziemlich viel Spaß haben.

Unkaputtbar Pixi – die kleinen Büchlein für unterwegs

Diese Bücher kann man zerknüllen, anknabbern, im Regen liegen lassen … nichts kann sie zerstören: Die Unkaputtbar Pixies – wasserfest, reißfest und schadstoffgeprüft. Sie sind erhältlich mit Schlaufe, um sie an den Buggy zu hängen, mit einfachen Geschichten, Klappen und Gucklöchern oder als Minisachbücher ab 2 Jahren.
Wir sind oft unterwegs und müssen minimalistisch packen, dafür lieben wir die kleinen Heftchen, die kaum Platz in Anspruch nehmen und leicht an Gewicht sind. Sie begleiten uns auch ins Restaurant, zu Behörden- und Arztbesuchen, Situationen in denen wir versuchen die Kinder einigermaßen ruhig am Platz zu halten.
Die Pixies werden von uns nur zu diesen Zwecken hervorgeholt, so sind sie für die Kinder etwas Besonderes, auf das sie nicht jeden Tag zugreifen können. In den folgenden Abschnitten stelle ich euch eine Auswahl der Bücher vor.

Später, sagt Peter

Die Geschichte von Peter ist sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet. Sie erinnert uns daran, wie Kinder die Welt erleben: Mit allen Sinnen und ohne Zeitgefühl. Peter riecht, schmeckt, sieht und staunt über Alltägliches, er braucht keine Unterhaltung und nichts Neues, Aufregendes. Er ist mit Regen, anderen Kinder und dem schon bekannten Hund zufrieden. Nun könnte man annehmen, das dieses Bilderbuch andere Kinder langweilt, da sie all diese Dinge kennen. Tut es nicht, stattdessen knüpft es direkt an ihre Lebenswelt an und fordert sie auf Peters Tätigkeiten oder die Dinge, die er wahrnimmt zu benennen.

Pick die Henne

Axel Scheffler hat mit diesem robusten Pappbilderbuch ein optimales Buch für kleine Hände geschaffen. Die Kinder finden, in seinen gewohnt kräftigen Illustrationen unterschiedliche Tiere/ Dinge, die sie benennen können. Die Eier kann man sehr gut mitzählen und über jedem kurzen Textabschnitt finden wir jeweils ein kleines Tierchen. Die einfache Sprache ist gereimt, was die phonetische Bewusstheit der Kinder fördert. Die Erzählung selbst folgt einem einfachen Aufbau, so dass die Kleinen der Geschichte gut folgen können.

Der Kackofant – Pipi, Kacka und Sauberkeitsentwicklung

Wer kennt ihn nicht den Kackofant? Das Tier, das aussieht, wie ein Elefant dessen Rüssel sich zum Klopapier aufrollt, setzt seine Haufen gezielt ein, um anderen zu helfen, oder selbst damit zu punkten. So baut er die größten „Sand“ – Burgen am Strand, zeigt Hänsel und Gretel den Weg aus dem Wald, hilft dem Bauern beim düngen seiner Felder und verhindert, dass der Gegner Tore erzielt, indem er vor das Tor kackt. Die unterschiedlichen Szenarien sind begleitet von lustigen Bildern und Reimen.

Wie und wo geht der Floh aufs Klo?

Das Bilderbuch über die kleine Tine zeichnet sich durch die amüsanten Reime und kräftigen Illustrationen aus. Daniela Kulot greift, wie beispielsweise in „Maus zieht aus“ zu starken Farben und Konturen, so dass auch schon kleine Kinder Umrisse und Hintergrunddetails gut wahrnehmen und benennen können. Das Bilderbuch ist außerdem sehr klar strukturiert: Auf der linken Seite bewegen sich Mama und Tine Richtung Töpfchen und rechts sieht man das erfragte Tier bei seinem großen Geschäft. Ähnlich wie in „Ich auch“ finden sich im Hintergrund unterschiedliche Tiere und Alltagsgegenstände, die den Kindern bekannt sind. Die lustigen Reime machen das Bilderbuch zum großen Lesespaß!

Hurra, der Frühling ist da!

Im Bilderbuch um die drei Eichhörnchenkinder können die kleinen Leser_innen Tiere entdecken und benennen und lernen gleichzeitig, welche Nahrung Eichhörnchen zu sich nehmen. Der Aufbau der Geschichte ist klar strukturiert und so verläuft der Spannungsbogen anhand der Frage, wie und ob der kleine Vogel satt wird.
Die Geschichte ist in sehr schönen Reimen verfasst und ist dadurch auch für Vorleser_innen ein Genuss.