Markiert: Interkulturalität

Máttaráhkkás weite Reise

Eingebettet in den Jahreszyklus der Natur spielt dieser samische Schöpfungsmythos. Sissel
Horndal erzählt, wie die göttlichen Wesen neues Leben schaffen. Urvater und Urmutter
spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre drei Töchter unterstützen sie, da sie nahe bei den Menschen wohnen. Die Autorin und Illustratorin Sissel Horndal – sie ist Angehörige des Volkes der Samen – erzählt diesen Mythos in einer poetischen und bildhaften Sprache.
Die doppelseitigen Bilder, in dezenten Farben gehalten, unterstützen und ergänzen den
Text auf wunderbare Weise.

Im Garten von Oma Apo

Tang Wei hat ein Bilderbuch über ihre eigene Großmutter verfasst, zu der sie ohne Zweifel voll Zärtlichkeit aufblickt. So sieht man die alte, energetische Frau in warmen Farben in ihrem urbanen Garten werkeln, den sie sich auf dem Dach angelegt hat. Dass sie dabei den Trend des „Urban gardening“ perfektioniert, scheint der Dame gänzlich egal. Im Vordergrund stehen die Lebewesen auf dem Dach: Hühner, Gänse und Pflanzen. Als die Arbeit getan ist, teilt sie ihre Ernte mit den Nachbarn und lädt ihre (Groß-)familie zum Essen ein. Ganz natürlich werden die Werte der rüstigen Frau in die Geschichte eingesponnen und geben uns ein Beispiel, wie ein langes, glückliches Leben aussehen kann.

Meine Freunde, das Glück und ich

In diesem Bilderbuch stellt uns Violetta ihre Nachbarschaft vor. Da bald ein Stadtteilfest stattfinden soll, macht sie sich auf, mit ihren Freunden und Freundinnen alles vorzubereiten. Ihr ständiger Begleiter ist dabei Struppi, der kleine Hund. Die Kinder gehen zu den Einzelnen Familien, die verschiedene Dinge zum Fest beisteuern. Die Girlanden gibt es bei Familie Wang und die Blumen holen sie im Blumengeschäft von Noras Müttern. So lernen wir das vielfältige Viertel und die tatkräftigen Kinder kennen, die das Fest vorbereiten. Zufrieden geht Violetta ins Bett, doch nachts kommt ein riesiges Gewitter auf, das den Festplatz zerstört, ob das Fest noch stattfinden kann?

Zähnchen, Zähnchen auf das Dach!

Niuniu merkt nach dem Aufwachen, dass sie ihren ersten Milchzahn verloren hat. Schnell will sie ihren Opa holen und den Zahn mit ihm aufs Dach werfen, denn so wird sie wachsen und später gross werden, hat ihr der Opa beigebracht. Auf der Suche nach ihrem Grossvater streift Niuniu durch das alte Viertel einer chinesischen Grossstadt und sieht allerlei…

Wem gehört der Schnee – eine Ringparabel

In Jerusalem schneit es nur sehr selten. Wenn es schneit, wundern sich die Kamele und die Kinder haben schulfrei. Schnell gehen Samir, Rafi und Mira nach draußen, um mit dem Schnee zu spielen. Sie kommen auf die Idee, den kostbaren Schnee untereinander aufzuteilen und beginnen einen Streit: Woher kommt er? Gott hat ihn gebracht, doch welcher Gott war es nun?

Land unter im Zoo

Der Bach im Zoo von Tiflis steigt so stark an, dass die Käfige überschwemmt werden. Die Tiere ängstigen sich, können jedoch nichts unternehmen, da sie eingesperrt sind. Zum Glück kann das Nilpferd schwimmen und die Tiere aus ihren Käfigen befreien. Pinguin, Krokodil, Kamel und viele andere fliehen aus dem Zoo an die unmöglichsten Orte in der Stadt. Das führt zu einiger Verblüffung, ja Aufregung. Denn Tiere im Zoo sind zwar interessant, aber wer möchte schon eine Schlange unter seiner Bettdecke, einen Löwen auf dem Sofa oder einen Bären auf dem Balkon antreffen.

Im Gespräch: Kirsten Boie

Mit Kirsten Boie könnte man wahrscheinlich stundenlang über zahlreiche Themen sprechen. Sie ist nicht nur als erfolgreiche Kinderbuchautorin bekannt, sondern engagiert sich für einige soziale Projekte und hat letztes Jahr politisch mit der „Hamburger...

Meine liebsten Dinge müssen mit

Ein kleines Mädchen steht in einem grossen Zimmer zwischen seinem Aquarium, seinen Stofftieren, einem Puppenwagen, einem Puppenhaus und weiteren Spielsachen. Die Eltern schenken dem Mädchen einen kleinen roten Koffer. «Wir ziehen um», sagen sie, «in ein anderes Land, in eine andere Wohnung.»