Verschlagwortet: Interkulturalität

Plitsch platsch, pitsch patsch,

Der Abzählreim ist in Persisch und deutsch dargestellt. Ähnlich unserem „Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen“ handelt dieser von einem Vogel, der sich in einer Pfütze (Handteller) erfrischen möchte, aber dann plötzlich in der Pfütze landet. Die drei ersten Persönchen (Finger) helfen und umsorgen ihn. Der Vierte stellt infrage, wie er überhaupt in die Pfütze gefallen sei. Der Daumen – der Schelm – gibt zu, dass er ihn angestupst habe. Reza Dalvand hat auf jeder Seite die Hand des/der Erzählenden dargestellt. Die persische Version des Abzählreims finden wir im Ärmel des / der Erzählenden…

Tina hat Mut

Tina lebt mit ihrer Familie in einem Haus, hinter dem ein großer Bambuswald wächst. Der Wald wird so dicht und dunkel, dass sich Tina nicht einmal mit ihrem Hund Poppy hineintraut. Als ihr Vater auf eine Reise muss, gibt er ihr einen Kreisel, falls ihr langweilig werde, solle sie den Kreisel drehen lassen und in die Richtung wandern in die er zeige. Bald wird ihr langweilig, sie dreht ihn und seine Spitze zeigt in den Bambuswald. Mutig betritt sie, bald hört sie ein Pfeifen und findet eine seltsame Botschaft, was wohl dahinter steckt?

Die großen Flüsse der Welt

In diesem Wimmel – Sachbuch erfahren wir viele Fakten rund um 18 Flüsse , die sich auf den fünf Kontinenten verteilen. Dabei geht der Autor sowohl auf geographische Gegebenheiten, als auch auf die kulturellen Zusammenhänge oder die Handelsrouten und damit einhergehende Großstädte ein. Die Leser*innen bekommen einen vielfältigen Eindruck von der Tierwelt, der Architektur, sowie der Lebenswelt der Menschen, die in der Nähe der Flüsse wohnen. Mit diesem Bilderbuch können wir uns auf eine spannende Reise, entlang der Ströme dieser Erde begeben.

Máttaráhkkás weite Reise

Eingebettet in den Jahreszyklus der Natur spielt dieser samische Schöpfungsmythos. Sissel
Horndal erzählt, wie die göttlichen Wesen neues Leben schaffen. Urvater und Urmutter
spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre drei Töchter unterstützen sie, da sie nahe bei den Menschen wohnen. Die Autorin und Illustratorin Sissel Horndal – sie ist Angehörige des Volkes der Samen – erzählt diesen Mythos in einer poetischen und bildhaften Sprache.
Die doppelseitigen Bilder, in dezenten Farben gehalten, unterstützen und ergänzen den
Text auf wunderbare Weise.

Im Garten von Oma Apo

Tang Wei hat ein Bilderbuch über ihre eigene Großmutter verfasst, zu der sie ohne Zweifel voll Zärtlichkeit aufblickt. So sieht man die alte, energetische Frau in warmen Farben in ihrem urbanen Garten werkeln, den sie sich auf dem Dach angelegt hat. Dass sie dabei den Trend des „Urban gardening“ perfektioniert, scheint der Dame gänzlich egal. Im Vordergrund stehen die Lebewesen auf dem Dach: Hühner, Gänse und Pflanzen. Als die Arbeit getan ist, teilt sie ihre Ernte mit den Nachbarn und lädt ihre (Groß-)familie zum Essen ein. Ganz natürlich werden die Werte der rüstigen Frau in die Geschichte eingesponnen und geben uns ein Beispiel, wie ein langes, glückliches Leben aussehen kann.

Meine Freunde, das Glück und ich

In diesem Bilderbuch stellt uns Violetta ihre Nachbarschaft vor. Da bald ein Stadtteilfest stattfinden soll, macht sie sich auf, mit ihren Freunden und Freundinnen alles vorzubereiten. Ihr ständiger Begleiter ist dabei Struppi, der kleine Hund. Die Kinder gehen zu den Einzelnen Familien, die verschiedene Dinge zum Fest beisteuern. Die Girlanden gibt es bei Familie Wang und die Blumen holen sie im Blumengeschäft von Noras Müttern. So lernen wir das vielfältige Viertel und die tatkräftigen Kinder kennen, die das Fest vorbereiten. Zufrieden geht Violetta ins Bett, doch nachts kommt ein riesiges Gewitter auf, das den Festplatz zerstört, ob das Fest noch stattfinden kann?