Markiert: Dialogische Bilderbuchbetrachtung

Der lange Weg nach Hause

Bei den morgentlichen Dehnübungen entdeckt ein Tiger einen Stofftiger. Nanu, sowas… Zum Glück hat der ein Polaroidfoto der glücklichen Besitzerin, sowie die Adresse dabei. Einmal auf die Landkarte geschaut und eine spannende Reise beginnt. Sie laufen durch fremde Städte, legen sich mit Straßenhunden an, springen in letzter Sekunde aufs Boot und werden von einer reisenden Familie im Auto mitgenommen. Nachdem sie fast von Fluten davongespült worden wären, stehen sie glücklich vor der Haustür des Mädchens. Doch huch – ist es auf einmal nur noch ein Tiger?

Baby an Bord

Die Kinder kommen an den Strand, sie spielen so vertieft, dass sie das Baby ganz vergessen. Das Baby ist im Kindergarten und rollt dem Ufer entgegen, sodass es von der Flut in seinem Kinderwagen davongetragen wird. Die drei Begleiter an Bord sorgen dafür, dass es dem Baby auf an nichts fehlt…

Kleines Pferdchen Mahabat

Djamilia besucht zum ersten Mal ihre Großeltern in den Bergen Kirgistans. Sie züchten Pferde und bewohnen für sechs Monate eine weiße Jurte. Schwarzfell, ein kleines Fohlen hat sich sein Bein verletzt. Der Großvater zeigt Djamilia, wie sie die Wunde säubern und verbinden muss. Pflichtbewusst und mit viel Feingefühl pflegt Djamilia das Fohlen gesund. Sie nennt ihr kleines Pferdchen „Mahabat“ – das bedeutet Liebe auf Kirgisisch. Die japanische Bilderbuchmacherin Satomi Ichikawa erzählt eine ruhige und liebenswerte Geschichte über ein Mädchen, das Selbstwirksamkeit erfährt, als es einem kleinen Fohlen helfen kann gesund zu werden. In leisen Tönen nimmt uns die Ich-Erzählerin mit und gibt uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihrer Motivation dem kleinen Fohlen zu helfen.