Markiert: Jungbrunnen

Das Wallrass

Es riecht nach Sommer und die beiden Jungen spüren die warmen Planken des Sees unter sich, als der Große dem Kleinen vom Wallrass berichtet. Das Wesen, das im See wohnen soll, sieht aus wie ein Dromedar mit Schlangenkopf und lebt unten im See. Der Kleine geht nur noch mit seiner grünen Luftmatratze auf den See und behält seine Füße und Hände auf ihr. Er achtet darauf immer in der Nähe seines Bruders zu bleiben und eines nachts meint er das Wallrass im Mondlicht zu erkennen…

Der Schneeflockensammler

Wilson Bentley wächst gemeinsam mit seinem Bruder auf einem Hof in den USA auf. Während es seinem Bruder leicht fällt seine Aufgaben zu erledigen, wird Wilson immer mehr als Träumer abgestempelt. Es stimmt, Wilson fällt es schwer sich auf die anstehenden Arbeiten zu konzentrieren, da er immer wieder auf fantastische Wunder und Fragen stösst: Wohin die große Straße wohl führen mag? Wie die Adern im Stein verlaufen und wie man Schneekristalle für die Ewigkeit festhalten kann. Ob es ihm gelingt sein Umfeld an der Freude des Augenblicks teilhaben zu lassen?

Da ist eine wunderschöne Wiese

Dieser Klassiker zeigt im Zeitraffer, wie sich eine natürliche Umgebung durch den Menschen negativ verändern kann. Dabei sind die Vorschläge die Herr Timtim in die Gemeinschaft einbringt nicht weit hergeholt. Logisch, dass jeder seinen eigenen Platz braucht etc.
Auch kleine Leser*innen können seiner Argumentation gut folgen und die daraus resultierenden Konsequenzen nachvollziehen. Sie sehen die stetige Veränderung und die negativen Folgen, die sie mit sich bringt.
Es ist ein Bilderbuch, das die Bequemlichkeit der Menschen mit all ihren Konsumgütern auf charmante Art und Weise kritisiert und den Erwachsenen Leser*innen den Spiegel vorhält.
Am Ende möchten die Wiesenleute ihr Naturerlebnis, die eine Wiese mit Mücken, Bienen und einem Bächlein wieder zurück – nur da ist schon zu spät.

Leni, Schwein und der Andere

Zunächst hat sich Leni auf den neuen Bruder gefreut, doch nun ist sie sauer. Er ist viel zu klein, laut und man kann nichts mit ihm anfangen. Seit er auf der Welt ist, scheint sich die ganze Welt nur für ihn zu interessieren. Wie gut, dass sie Schwein hat, der ihre Sorgen hört und über ihre Witze lacht. Schwein scheint ihre Stimmungen gut zu verstehen und ist bei jedem Abenteuer dabei,

Alles dreht sich, alles fliegt

Sigrid Eyb-Green versteht es, sich in die Gedankenwelt der Kinder hineinzuversetzen. Was treibt Herr Vogelsang wohl im Winter? Wovon träumen die Handschuhe im Sommer? Die phantasievollen Texte machen Lust selbst mit Worten zu jonglieren, so lebensnah, einfach und leicht kommen die Reime daher

Das Kleine ISOL

Das Kleine

Die Autorin Isol beschreibt die Ankunft eines Neugeborenen auf sehr einfühlsame und lustige Weise. Das Buch lebt vom Humor und spricht eine Situation an, die jeden berührt. Dabei versetzt sich die Autorin und Illustratorin hervorragend in den Jubel, die Freude, aber auch die Ratlosigkeit frisch gebackener Eltern.

das kleine ich bin ich

Das kleine Ich bin Ich

Das bunte Geschöpf, das eigentlich nur fröhlich spazieren ging, wird vom Frosch verunsichert. Es kann ihm nicht beantworten wer oder was es ist. Es beginnt andere Tiere zu fragen, ob es zu ihnen gehöre, diese zeigen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf.

Wenn Anna Angst hat

Sie ruft nach dem Riesen, der niemals schläft, und dem grünen Drehdrachen, der alle schwindelt. Dann ruft sie die fliegende Feder, die alle in die Flucht kitzelt und viele andere ihrer lustigen Freunde, die auf unterschiedliche Art und Weise gegen das Böse vorgehen. Bis sie selbst davon überzeugt ist, dass es keinen Grund gibt, ängstlich zu sein und sie laut sagen kann: „Anna hat gar keine Angst.“