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Ich bin jetzt…

In „Ich bin jetzt“ werden verschiedene Kinder in vielzähligen Situationen und mit unterschiedlichen Eigenschaften abgebildet. Jedes Kind benennt eine Eigenschaft oder ein Gefühl und macht somit seine Selbstwahrnehmung deutlich. Die Kinder und ihre unterschiedlichen Empfindungen werden auf einfühlsame und liebevolle Weise dargestellt. Die Nähe zur Lebenswelt und die detaillierte Zeichnung dieser Welt sorgen dafür, dass es auf jeder Seite ein Neues zu entdecken gibt.

Nur noch eins!

Am Abend hat der kleine Bär noch einiges zu tun, bevor er ins Bett geht. Er muss noch eine Perle auffädeln, noch einen Klotz auf den Turm setzen, noch das Puzzle beenden, noch die Ente parken. Erst wenn alles am richtigen Platz ist und noch das letzte Buch gelesen ist, ist er bereit fürs Bettchen. Dann kommt nur noch eins – ein Kuss!

ICH AUCH!

Das Bilderbuch für die kleinen Leser zeichnet sich vor allem durch die kräftigen Farben und klaren Konturen aus. Daniela Kulot hat Themen kombiniert, die der Lebenswelt der Kinder sehr nah sind: Der Dauerbrenner Tiere und das Lernen der eigenen Körperteile.

Spiel mit m!r

Dieses Bilderbuch für kleine Hände kann man als kleines Theater in einem kurzen Morgenkreis „vorführen“. Vielleicht können die Kinder schon benennen, was die unterschiedlichen Figuren machen. Danach würde ich die Kinder damit hantieren und ausprobieren lassen, soviel sie möchten.

Der Wal nimmt ein Bad

Der Wal nimmt ein Bad

Die Wanne wird immer voller, so voll, wie sie eigentlich gar nicht sein kann, denn kein Wal passt in eine Badewanne. Diesen Humor verstehen schon die Kleinsten. Die einfachen Dialoge wiederholen sich, sobald ein neues Tier den Raum betritt. Kinder erkennen diese Wiederholungen, erfreuen sich an ihnen und können sie bald mitsprechen.
Als alle Tiere in der Wanne sind und der Wal untergetaucht ist kommt der Höhepunkt. Was der Wal wohl vorhat? Und „Platsch“ folgt der Riesenspass und alle haben ihre Freude am warmen Nass.

Wo ist die Maus?

Elefant Erwin sitzt im Gras und wartet auf Matilda. Der Fuchs kommt vorbei, aber er sieht sie nirgends. Dann erscheint die Giraffe, doch auch oben ist Matilda nicht zu sehen. Der Elefant seufzt, sie wird wohl leider nicht mehr kommen. Wo sie wohl steckt? Eine Klanggeschichte mit Orff-Instrumenten eignet sich hervorragend für die pädagogische Vermittlung dieses Pappbilderbuchs.

Nur noch kurz die Ohren kraulen?

Dieses Buch würde ich in der Kinderkrippe als „Wochenendsäcklein“ den Eltern nach Hause ausleihen. Am Freitagabend können sie ins das Säcklein schauen, was da wohl drin ist? Ein kleiner Kuschelhase, ein Minikissen und das Buch vom kleinen Hasenkind. Das Säcklein soll den Eltern helfen in das Vorlesen einzusteigen bzw. sie zum Vorlesen anregen. Gemeinsam mit ihrem Kind können sie die Geschichte entdecken und irgendwo im Kinderzimmer einen Schlafplatz für den Kuschelhasen suchen.