Autor: Martina Leinweber

Im Gespräch: Muriel Rathje

Muriel Rathje ist die Erfinderin und Herausgeberin der Zeitschrift „Gecko“. Sie verrät uns hier, was eine gute Erzählung ausmacht und warum (Vor)lesen für Kinder so wichtig ist.

Sam besucht Oma und Omi in Großbritannien

Wie aufregend! Sam darf alleine zu Oma und Omi nach Großbritannien fliegen. Herzlich wird er von den beiden am Flughafen begrüßt. Am nächsten Morgen bekommt er ein ordentliches „English Breakfast“, dann können die spannenden Ferien beginnen. Er darf mit Omi zum Surfen und Oma bei der Arbeit zuschauen. Auf dem Weg durch London kommt er am Buckingham Palace vorbei, wo er auf dem Balkon die halbe Königsfamilie sieht. An seinem letzten Ferientag erlebt er die Pride, ein großes Fest, dass zeigt, dass alle Menschen gleich sind. Zum Abschluss gehen sie gemeinsam an den Strand und essen Fish & Chips, bevor am nächsten Tag das Flugzeug nach Hause startet.

Kleines Pferdchen Mahabat

Djamilia besucht zum ersten Mal ihre Großeltern in den Bergen Kirgistans. Sie züchten Pferde und bewohnen für sechs Monate eine weiße Jurte. Schwarzfell, ein kleines Fohlen hat sich sein Bein verletzt. Der Großvater zeigt Djamilia, wie sie die Wunde säubern und verbinden muss. Pflichtbewusst und mit viel Feingefühl pflegt Djamilia das Fohlen gesund. Sie nennt ihr kleines Pferdchen „Mahabat“ – das bedeutet Liebe auf Kirgisisch. Die japanische Bilderbuchmacherin Satomi Ichikawa erzählt eine ruhige und liebenswerte Geschichte über ein Mädchen, das Selbstwirksamkeit erfährt, als es einem kleinen Fohlen helfen kann gesund zu werden. In leisen Tönen nimmt uns die Ich-Erzählerin mit und gibt uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihrer Motivation dem kleinen Fohlen zu helfen.

Das wahre Leben der Bauernhoftiere

Lena Zeise erklärt uns in „Das wahre Leben der Bauernhoftiere“ die Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Haltung von Nutztieren. Dabei beschränkt sie sich auf Hühner, Kühe, Schweine, Schafe und Ziegen. Wir sehen die Ställe in denen die Tiere gehalten werden und können nachlesen, was mit ihnen passiert. Die Zuchtsau steht zunächst in einem Kastenstand und wird kurz vor der Geburt in eine Abferkelbucht gebracht, um die Ferkel nicht zu verletzen. Die Mastschweine leben meist mit 20 – 40 anderen Tieren in einer Box. Zusätzlich zu den Haltungsbedingungen werden noch die Schlacht- und Transportumstände umrissen.
Auf den letzten Seiten geht die Autorin auf die Eigenverantwortung der Konsumenten ein, die durch ihre Käufe beeinflussen, unter welchen Bedingungen die Tiere leben.

Ich mag…

„Ich mag den Herbst.“, „Ich mag kleine Sachen“, „Ich mag Musik.“ So unterschiedlich, wie die Interessen der Kinder sind die Kinder selbst. Manchmal werden sie gemeinsam mit einer anderen Person, Freunden, Geschwistern, oder Eltern und manchmal alleine dargestellt. Sie befinden sich in ihren Zimmern, im Bett, im Garten oder auf dem Bolzplatz. Die Perspektiven wechseln stetig und man weiß nie, was die nächste Seite bringen mag. Ohne erkennbare Struktur können die Leser*innen zwischen den Seiten stöbern und ihre Altersgenossen in ihren Aktivitäten oder mit ihren liebsten Sachen betrachten.

Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag

Das Fachbuch für pädagogische Fachkräfte beschreibt fünf unterschiedliche Strategien, wie wir die Sprachfähigkeit im Kitaalltagfördern können. Die Vorteile zu spezifischen Förderprogrammen sehen die Autorinnen darin, dass Sprachlernen in jeder Situation stattfindet, in der interagiert wird. Des Weiteren können sich die Pädagog*innen in den Dialogen individuell auf die Kinder und deren unterschiedliches Sprachniveau einlassen. Nach einer kurzen Übersicht zur Sprachentwicklung und Sprachstandsbeobachtung werden die unterschiedlichen Strategien erklärt und anhand von Beispieldialogen verdeutlicht.

Hallo, Teckel Tom!

Teckel Toms Welt ist das Hundekörbchen mit seiner Mama und den lustigen Geschwistern. Die Aufregung ist groß, als plötzlich zwei Herren auftauchen, die für ihre Tochter ein Dackelwelpen auswählen wollen. Nun bekommt der kleine Teckel Tom ein neues Zuhause bei der kleinen Sofie. Das Mädchen freut sich sehr über den kleinen Dickkopf und scheint ihn auf Anhieb zu verstehen. Als Teckel Tom sich später in das Hundekörbchen neben Sofies Bett legt, fühlt er sich in seinem neuen Zuhause schon „dackelwohl“.